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Palliative Logopädie am Beispiel neurologisch progredienter Erkrankungen

Angehörigenarbeit und Beratung, Neurologie, Schluckstörung - Dysphagie, Trachealkanülenmanagement

Start:
29. September 2018
Ort:
Wien
Gebühr:
170 €
Punkte:
8
Fortbildungspunkte
Für:
Logopädie

Beschreibung

Palliative Logopädie am Beispiel neurologisch progredienter Erkrankungen

In diesem Seminar geht es um eine besondere Art der Logopädie – die der begleitenden. Wir üben und beüben, sind ziel- und erfolgsorientiert und erleben in zunehmendem Maße Betroffene, die von dieser Art der Therapie (speziell Dysphagie- und Dysarthrietherapie) nicht profitieren. Weiter üben? Therapeutischer Nihilismus? Am Beispiel der ALS kann man sehr deutlich zeigen, dass es noch eine andere Arbeitsweise der Logopädie gibt – die palliative Logopädie. Fundiertes Wissen über die medizinischen Mechanismen der zugrundeliegenden Erkrankungen, die Kenntnis über die aktuelle Studienlage, ein Netzwerk bestehend aus Selbsthilfegruppen sowie Anbietern im medizinischen Bereich erweitern die Handlungsmöglichkeiten. Wann ist eine PEG sinnvoll? Wann Trachealkanülen? Welche Dysphagiemethoden sind hilfreich, welche sogar gefährdend? Und nicht zuletzt: Welche Therapeutenhaltung haben wir selber? Anhand von Fallbeispielen werden alle diese Aspekte anschaulich dargestellt und diskutiert.
Die Inhalte im Einzelnen: Krankheitsverlauf neuromuskulärer Erkrankungen aus logopädischer Sicht – aktuelle Studienlage bzw. Leitlinien für Dysphagie/Dysarthrie bei neuromuskulären Erkrankungen – indizierte Therapiemethoden – PEG, Trachealkanülen – Therapeutenhaltung: Grundzüge aus der Transaktionsanalyse – Beratung bei progredienten Erkrankungen
Die Themen des Seminars werden im Wechsel von Theorie und Praxis mit spielerischen Szenen und Übungen vermittelt.
 
Das Seminar richtet sich an Therapeuteninnen mit Erfahrung in der Schlucktherapie.

Veranstaltungsort

edu4you Bildungsakademie
Frankgasse 4, Ecke Garnisongasse
1090 Wien
Österreich
ProLog WISSEN
Olpener Str. 59
51103 Köln

0221-660 91 20

Kölner Befundsystem für Trachealkanülen

Buchtipp

Das Kö.Be.S.-System komplettiert sich: Mit diesem neuen Modul ist nun auch eine systematische Befundung bei Patienten mit Trachealkanülen möglich. Es gestattet eine umfängliche Dokumentation von Beobachtungs- und Anamnesedaten in den Bereichen Kognition, Sensorik, Motorik, Atmung, Sekretmanagement, Trachealkanüle, Schluckdiagnostik und Ernährung und erleichtert somit auch die Kommunikation zwischen Therapeutin, Ärzten und Pflegepersonal.

Von Alexander Fillbrandt und Ulrich Birkmann

Bei ProLog