Mehrsprachigkeit und Spracherwerb zwischen Physiologie und Pathologie
- ein Kultur-Systemischer Ansatz für Diagnostik, Therapie und Elternarbeit
Kindersprache
- Zeiten:
-
02. Juli 2027
15:00 bis 18:30 Uhr - 03. Juli 2027
- UE:
-
12
Unterrichtseinheiten - Ort:
- Präsenz-Fortbildung in Kamen
- Gebühr:
- 315,00 €
- Punkte:
-
12
Fortbildungspunkte - TN:
-
25
Teilnehmer:innen - Für:
- Logopädie
- Von:
- dgs-doppelpunkt
- Mit:
- ÖÖÖzlem Önder

Beschreibung
„Sprechen Sie mehr Deutsch mit ihrem Kind!“ So oder ähnlich lauten immer noch Ratschläge bei Mehrsprachigkeit. Wie sinnvoll ist das? Was steckt hinter einer auffälligen Sprachentwicklung bei Migrantenkindern? Wie kann differenziert werden, ob eine „echte“ SSES oder „nur“ Deutschmangel vorliegt. Oder eine AVWS, phonologische/phonetische Störungen, Dysgrammatismus, Mutismus, usw. …
Sprachliche und kulturelle Unterschiede, ebenso besondere Lebensumstände, beeinflussen den Spracherwerb bei Kindern mit Migrationshintergrund. „Andere Menschen – Andere Sitten“ mit besonderen Fokus auf Familienstrukturen und Erziehungskultur, kindgerechte Förderung im häuslichen Umfeld, Akzeptanz von Behinderung und Sondereinrichtungen, interkulturelle Missverständnisse bei der Elternarbeit, wenn Orient und Okzident aufeinander treffen.
Es wird ein Kultur-Systemischen Ansatz vorgestellt, der ressourcenorientiert mit Mehrsprachigkeit arbeitet in Diagnostik, Therapie und Elternarbeit.
