Periphere Fazialisparese
- Zeiten:
-
01. März 2027
09:00 bis 18:00 Uhr -
02. März 2027
08:30 bis 17:30 Uhr -
03. März 2027
08:30 bis 15:30 Uhr - UE:
-
26
Unterrichtseinheiten - Ort:
- Präsenz-Fortbildung in Essen
- Gebühr:
- 590,00 €
- Punkte:
-
26
Fortbildungspunkte - TN:
-
24
Teilnehmer:innen - Für:
- Logopädie, Ergotherapie, Physiotherapie
- Von:
-
ZiFF-GmbH
Uli Masuhr
- Mit:
Kerstin Müller
Beschreibung
Die Geschichte unseres Gesichtsausdrucks – funktionelle und emotionale Dimensionen der Fazialisparese. Eine fundierte Fortbildung zur evidenzbasierten Diagnostik und Therapie der peripheren Fazialisparese. In dieser Fortbildung vermitteln wir fundierte Kenntnisse und praktische Kompetenzen zur evidenzbasierten Diagnostik und Behandlung von Patienten mit peripherer Fazialisparese.
Kursfokus & Inhalte:
- Die periphere Fazialisparese neurophysiologisch fundiert einordnen und differenziert von zentralen Läsionen abgrenzen.
- Verlaufsphasen der Nervenregeneration verstehen und therapeutische Entscheidungen daran ausrichten.
- Diagnostische Verfahren sicher anwenden und Befunde strukturiert interpretieren.
- Funktionelle, kommunikative und emotionale Auswirkungen der Fazialisparese ganzheitlich erfassen.
- Therapeutische Interventionen phasengerecht auswählen und gezielt kombinieren.
- Die Reintegration der Gesichtsmimik in Alltag, Kommunikation und soziale Interaktion fachlich begleiten.
Wir verbinden aktuelle neurophysiologische Erkenntnisse mit praxisorientierten therapeutischen Methoden – von der schlaffen Phase über Synkinesien bis hin zur Reintegration der Gesichtsmimik in den Alltag.
Diese Fortbildung richtet sich an Logopäden, Sprachtherapeuten, klinische Linguisten, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten mit neurologischem Schwerpunkt sowie andere therapeutische Fachkräfte im Bereich der Neurologie und Rehabilitation.
Kursinhalte im Überblick:
Grundlagen & Diagnostik
- Anatomie & Physiologie des N. facialis
- zentrale vs. periphere Fazialisparese
- Phasen der Nervenregeneration & typische Verlaufsformen
- standardisierte Diagnostik: House-Brackmann, Sunnybrook, EMG etc.
- psychosoziale Auswirkungen: Depression, Angst, Identitätsveränderung
Funktion & Kommunikation
- Bedeutung der Gesichtsmimik für soziale Interaktion
- Paul Ekman & Darwin: Mikromimik und Emotionen
- Kommunikationsbarrieren & Kompensation bei Mimikverlust
Therapie & Intervention
- Behandlung in schlaffer, paretischer und synkinetischer Phase
- Spiegeltherapie, Massage, Biofeedback & Bewegungsschulung
- Umgang mit Hyperkinesien & asymmetrischer Mimik
- Alltagstraining, Motivation & Transferstrategien
- Augenpflege, Ess- und Trinkhilfen, Artikulationsförderung
Besonderheiten
- konkrete Fallbeispiele
- praktische Übungen
- interaktive Diskussionen und Videomaterial
- SMART-Zielsetzung & Patientenmotivation
Zielgruppe:
Logopäden, Sprachtherapeuten, klinische Linguisten, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten mit neurologischem Schwerpunkt sowie weitere therapeutische Fachkräfte im Bereich Neurologie und Rehabilitation.
Für wen ist die Fortbildung geeignet?
Die Fortbildung richtet sich an therapeutische Fachpersonen aus Logopädie, Sprachtherapie, Ergotherapie, Physiotherapie sowie angrenzenden neurologischen und rehabilitativen Arbeitsfeldern.
Welche Schwerpunkte setzt der Kurs?
Im Mittelpunkt stehen evidenzbasierte Diagnostik, phasengerechte Therapie und die funktionelle sowie emotionale Reintegration der Gesichtsmimik.
Welche Vorkenntnisse werden erwartet?
Grundlegende therapeutische Kenntnisse im neurologischen Kontext sind sinnvoll, spezielle Vorerfahrungen mit der Fazialisparese sind nicht zwingend erforderlich.