Frühkindliche Reflexe in der Therapie
Modul 1: Basiswissen und Grobmotorik
Kindersprache, Pädiatrie
- Zeiten:
- 26. Februar 2027
- 27. Februar 2027
- UE:
-
16
Unterrichtseinheiten - Ort:
- Präsenz-Fortbildung in Schladen
- Gebühr:
- 395,00 €
- Punkte:
-
16
Fortbildungspunkte - Für:
- Logopädie, Ergotherapie
- Von:
-
WissensWerk
Frau Böhme-Koch, Frau Hornschuch
Beschreibung
Integration von Restreaktionen frühkindlicher Bewegungsmuster nach dem NRF-Konzept.
Frühkindliche Bewegungsmuster bilden die Grundlage für motorische Entwicklung, Wahrnehmung, Lernen und Verhalten. Bleiben frühkindliche Reflexe beziehungsweise Bewegungsmuster jedoch bestehen oder werden nicht vollständig integriert, kann sich dies auf verschiedenste Entwicklungsbereiche auswirken – von Konzentration und Körperkoordination bis hin zu Haltung, Gleichgewicht und Feinmotorik. In dieser praxisnahen Fortbildung erhalten Therapeut*innen fundiertes Hintergrundwissen zu frühkindlichen Bewegungsmustern und deren Bedeutung für die kindliche Entwicklung. Sie lernen, mögliche Ursachen und Auswirkungen restaktiver Bewegungsmuster zu erkennen und therapeutisch einzuordnen. Neben theoretischen Grundlagen stehen vor allem Diagnostik und praktische Umsetzung im Mittelpunkt: Anhand von Beobachtungsbögen und Reflextests wird die Befunderhebung anschaulich vermittelt und direkt praktisch erarbeitet. Ein besonderer Fokus liegt auf ausgewählten frühkindlichen Reflexen und deren Einfluss auf die Grobmotorik – darunter der Moro-Reflex, ATNR, STNR, TLR vorwärts und rückwärts, der Landau-Reflex sowie der spinale Galantreflex.
Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden vielfältige Übungen zur nachträglichen Integration restaktiver Bewegungsmuster, die sich unmittelbar in den therapeutischen Alltag übertragen lassen. Die Fortbildung richtet sich an Therapeut*innen, die ihre diagnostischen und therapeutischen Kompetenzen im Bereich frühkindlicher Entwicklung erweitern möchten. Das NRF-Konzept ist dabei für Kinder ab 3 Jahren geeignet und bietet einen alltagsnahen, interdisziplinären Ansatz für die therapeutische Arbeit.

