Wie kann Mehrspracherwerb (trotz vieler Hemmnisse) gelingen?
Toy Talk als eine Strategie zur sprachlichen Förderung bei Mehrsprachigkeit
Kindersprache
- Zeit:
-
19. Oktober 2026
17:30 bis 20:00 Uhr - UE:
-
3
Unterrichtseinheiten - Ort:
- Online-Fortbildung
- Gebühr:
- 79,50 €
- Punkte:
-
3
Fortbildungspunkte - Für:
- Logopädie
- Von:
-
Logopaedie PLUS Akademie
Lena Balling

Beschreibung
WAS DICH ERWARTET
Immer mehr Kinder wachsen mit mehr als einer Sprache auf. Dabei werden die Situationen, in denen Sprache heute erworben wird, deutlich vielschichtiger und komplizierter. Kinder hören verschiedene Sprachen, wenn ihre Eltern oder Geschwister diese Sprachen sprechen, eine andere Sprache im Umfeld gesprochen wird, im Kindergarten und in der Schule. Sie hören manche Sprache seltener oder gar nicht mehr, wenn Eltern sich trennen, die Familie verzieht oder die Einrichtung wechselt. Welchen Stellenwert die einzelnen Sprachen vor allem bis ins Schulalter im Leben des Kindes einnehmen, kann sehr unterschiedlich sein und sich mit der Zeit verändern. Mythen und Missverständnisse über kindliche Mehrsprachigkeit halten sich in Familien, aber auch bei Fachleuten hartnäckig. Zeigen sich in der Entwicklung bei einem mehrsprachigen Kind Probleme, werden diese oft auf die mehrsprachige Erziehung zurückgeführt. Dies erschwert Familien den Zugang zu der für ihr Kind angemessenen Unterstützung.
Der Vortrag zeigt, worauf es beim Mehrspracherwerb ankommt und wie Bezugspersonen die sprachliche Entwicklung bereits im Kleinkindalter fördern können. Exemplarisch vorgestellt wird die Sprachmodellierungstrategie Toy Talk.
LogopädInnen/SprachtherapeutInnen können Eltern die evidenzbasierte Strategie in kurzer Zeit vermitteln und damit die Sprachförderung von sprachgesunden ein- oder mehrsprachig aufwachsenden Kindern sowie von Kindern mit einer Sprach-/Kommunikationsstörung nachhaltig positiv beeinflussen. Im Anschluss erhalten Teilnehmende Antworten auf ihre Fragen.
