Mehrsprachigkeit und Sprachentwicklung - ein kultursystemischer Ansatz für Diagnostik, Therapie und Elternarbeit
Spracherwerb bei Bilingualität zwischen Physiologie und Pathologie bei türkisch-orientalischem Migrationshintergrund
Kindersprache
- Zeit:
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19. April 2026
09:30 bis 17:00 Uhr - UE:
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8
Unterrichtseinheiten - Ort:
- Präsenz-Fortbildung in Köln
- Gebühr:
- 190,00 €
- Punkte:
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8
Fortbildungspunkte - Für:
- Logopädie
- Von:
- ProLog WISSEN
- Mit:
Özlem Önder
Beschreibung
„Sprechen Sie mehr Deutsch mit Ihrem Kind!" So oder ähnlich lauten immer noch Ratschläge bei Mehrsprachigkeit. Wie sinnvoll ist das? Was steckt hinter einer auffälligen Sprachentwicklung bei MigrantInnenkindern? Wie kann differenziert werden, ob eine „echte" SSES oder „nur" Deutschmangel vorliegt? Oder eine AVWS, phonologische/phonetische Störungen, Dysgrammatismus, Mutismus, usw.?
Wir thematisieren die sprachlichen, kulturellen Unterschiede und besonderen Umstände, die den Spracherwerb bei Kindern mit Migrationshintergrund beeinflussen. „Andere Menschen – andere Sitten" mit besonderem Fokus auf Familienstrukturen und Erziehungskultur, kindgerechte Förderung im häuslichen Umfeld, Akzeptanz von Behinderung und Sondereinrichtungen, interkulturelle Missverständnisse bei der Elternarbeit, wenn Orient und Okzident aufeinander treffen.
Das „Mehr" an Sprache und an kulturellen Einflüssen ist nicht immer ein Gewinn, sondern kann zur Hürde bei Mehrsprachigkeit werden. Es soll ein kultursystemischer Ansatz besprochen werden, der ressourcenorientiert mit Mehrsprachigkeit umgeht in Diagnostik, Therapie und Elternarbeit.
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Schnell zu sein lohnt sich in der Regel.
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