Dysphagie bei Mundhöhlen-Carcinom
Funktionelle Diagnostik und Therapie - Postradiogene Dysphagie
Neurologie, Stimmtherapie
- Zeiten:
-
19. April 2026
09:00 bis 18:00 Uhr -
20. April 2026
08:30 bis 16:30 Uhr - UE:
-
18
Unterrichtseinheiten - Ort:
- Präsenz-Fortbildung in Köln
- Gebühr:
- 320,00 €
- Punkte:
-
18
Fortbildungspunkte - Für:
- Logopädie
- Von:
- ProLog WISSEN
- Mit:
Simone Seidel
Beschreibung
Menschen, die an einem Tumor im Mund-Halsbereich erkranken, müssen sich tiefgreifenden Behandlungsmethoden unterziehen. Sie zu betreuen, bedarf einer besonderen Sichtweise auf die häufig postoperativ auftretende Dysphagie sowie der möglichen postradiogenen Veränderungen. Zunächst stehen die strukturellen Veränderungen nach einer Tumor-OP im Vordergrund, die eine gezielte funktionelle Rehabilitation der Schluckfunktion erfordern. Hierbei werden die Folgen für die Schluckfunktion in Abhängigkeit von der Tumorlage im Fokus stehen. In diesem Seminar werden die grundlegenden anatomischen Strukturen von Mundhöhle und Pharynx vermittelt. Sie erhalten einen detaillierten leitliniengerichteten Überblick zur Primärdiagnostik, zur chirurgischen Behandlung des Primärtumors der Mundhöhle sowie rekonstruktiven Techniken im Rahmen der OP. Zur detaillierten Veranschaulichung der strukturellen Veränderung durch die OP werden zahlreiche videogestützte Fallbeispiele vorgestellt. Ein interdisziplinär geführtes Trachealkanülenmanagement – von der initialen Aufklärung der PatientInnen, über eine optionale bildgebende Verlaufsdiagnostik der Schluckfunktion bis zur Dekanülierung – wird vorgestellt. Im weiteren wird die postoperative Strahlenbehandlung mit ihren Risiken, Folgen und präventiven Therapieansätzen für den Funktionserhalt schluck- und kaurelevanter Strukturen dargestellt. Frühzeitige Maßnahmen zur Sicherung einer ausreichenden Ernährung, Ernährungsberatung sowie Diätmodifikation bei Dysphagie werden thematisiert, da sie wesentlich zum Behandlungserfolg und zur Lebensqualität der PatientInnen mit Mundhöhlen-Carcinom beitragen. In zahlreichen Praxisblöcken werden ganzkörperliche und gezielte orofaziale und intraorale Techniken zur funktionellen Rehabilitation und Stabilisierung der PatientInnen hands-on geübt. Die Behandlung von Narben im Rahmen der Narbenmobilisation, die einen wichtigen Stellenwert hat, wird vorgestellt.
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