Kognitive Kommunikationsstörungen (CCDs) - eine Einführung
Diagnostik und Therapie im Schweregrad-Spektrum
Aphasie, Neurologie
- Zeiten:
- 21. Januar 2026
17:00 bis 20:15 Uhr - UE:
- 4
Unterrichtseinheiten - Ort:
- Online-Fortbildung
- Gebühr:
- 100 €
- Punkte:
- 2
Fortbildungspunkte - Für:
- Logopädie
- Von:
- ProLog WISSEN
Beschreibung
Häufige Folgen erworbener Hirnschädigungen sind sprachlich-kommunikative Einschränkungen. Ein beachtlicher Teil dieser Auffälligkeiten lässt sich nicht als sprachsystematische Störung im Sinne einer Aphasie klassifizieren. Einschränkungen zeigen sich vielmehr in pragmatisch-kommunikativen Fähigkeiten: So verlieren PatientInnen bspw. den „roten Faden“ im Gespräch, haben Schwierigkeiten beim Verständnis von Sarkasmus oder missachten das Turn-Taking. Ursächlich für diese Auffälligkeiten scheinen nicht-sprachliche, kognitive Beeinträchtigungen in den Bereichen Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Exekutivfunktionen und/oder Soziale Kognition. Kognitive Kommunikationsstörungen (Cognitive Communication Disorders, CCDs) manifestieren sich dabei in einem weiten Spektrum unterschiedlicher Schweregrade und sind, bedingt durch die häufig variierende Neuropathologie im klinischen Erscheinungsbild, interindividuell stark heterogen.
Weniger als 50% der Betroffenen mit kommunikativen Auffälligkeiten nach erworbener Hirnschädigung werden sprachtherapeutisch versorgt. Ein Grund dafür liegt in einem fehlenden Bewusstsein für das Störungsbild, in einer unklaren Terminologie, einer mangelnd spezifischen und sensitiven Diagnostik sowie in der Ermangelung zielgerichteter therapeutischer Ansätze. Das Online-Seminar gibt einen einführenden Überblick über theoretische Grundlagen zu CCDs. Diagnostische und therapeutische Ansätze werden einführend an Praxisbeispielen vorgestellt.
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