Schwere Dysphagien, Trachealkanülen und Ernährungssonden

Zeiten:
09. Januar 2026
09:00 bis 17:00 Uhr
10. Januar 2026
09:00 bis 15:30 Uhr
UE:
16
Unterrichtseinheiten
Ort:
Präsenz-Fortbildung in Köln
Gebühr:
320,00 €
Punkte:
16
Fortbildungspunkte
Für:
Logopädie

Beschreibung

Die Dysphagietherapie ist durch die zunehmende Schwere der Störungen sowie durch die Forderung nach evidenzbasierten Therapiekonzepten grundlegenden Veränderungen unterworfen. Der Behandlungsbeginn auf Intensivstation oder Stroke Unit ist Standard und erfordert Kenntnis der validierten Standards sowie Sicherheit in der Diagnostik, im Trachealkanülenmanagement und in Ernährungsentscheidungen. Gleichzeitig werden die stationären  Behandlungsdauern verkürzt, sodass Behandlungskonzepte verändert werden und die ambulante Weiterbehandlung vor neue Herausforderungen gestellt wird. Schwerpunkt dieses Seminars ist die Behandlung von PatientInnen mit schweren neurogenen Dysphagien. Themen sind: klinische Diagnostik (Screeningverfahren, klinische Aspirations-/ Penetrationszeichen, neurophysiologische Untersuchung mit Bestimmung des kaudalen Hirnnervenstatus), Bedeutung der Hirnnervenuntersuchung für die Auswahl der Therapiemethodik, instrumentelle Diagnostik (Endoskopie, Videofluoroskopie, hochauflösende ösophageale Manometrie, Indikationsstellung) sowie ein Methodenvergleich dieser Verfahren. Ernährungs- und Trachealkanülenmanagement, TK-Weaning und Vorgehen auf ICU werden im Überblick dargestellt. Ein kritischer Methodenüberblick (Basale Stimulation, F.O.T.T.®, PNF, ORT, FDT) soll Grundlage für die Planung des evidenzbasierten Therapieaufbaus und die adäquate Auswahl der Therapiemethodik sein (praktische Durchführung einzelner Verfahren, Schwerpunkt evidenzbasierte Verfahren, Behandlung von Mundöffnungsstörungen, Sekretmanagement, Messung und Training der Hustenkraft, neurostimulative Verfahren).

Christian Ledl

Dozent:in

Dein Weg zur Veranstaltungsort

ProLog Wissen GmbH

Olpener Str. 59
51103 Köln
Deutschland

Route planen
Route berechnen