Dysphagiemanagement bei Kopf-Hals-Tumor-PatientInnen
- Zeiten:
-
13. November 2026
9:00 bis 17:15 Uhr -
14. November 2026
9:00 bis 17:15 Uhr - UE:
-
18
Unterrichtseinheiten - Ort:
- Online-Fortbildung
- Gebühr:
- 329,00 €
- Punkte:
-
18
Fortbildungspunkte - TN:
-
25
Teilnehmer:innen - Für:
- Logopädie
- Von:
-
Logomania
Sabrina Sax
- Mit:
Jana Ciritsis
Beschreibung
Seminarbeschreibung
Schluckstörungen bei Patient:innen mit Kopf-Hals-Tumoren sind häufig, komplex und verändern sich im Verlauf der Behandlung. Sie entstehen durch Tumorprozesse selbst, aber auch durch operative Eingriffe, Bestrahlung oder Chemotherapie – und erfordern ein hochspezialisiertes, angepasstes Vorgehen in allen Phasen der Versorgung.
In diesem Seminar wird aktuelles, evidenzbasiertes Wissen zur Dysphagiediagnostik und -therapie vor, während und nach onkologischer Behandlung vermittelt. Es wird verdeutlicht, wie sich Symptome und therapeutische Möglichkeiten über den Verlauf hinweg verändern – und welche diagnostischen und klinischen Entscheidungen jeweils im Vordergrund stehen. Der gezielte Einsatz bildgebender Verfahren (wie FEES und Videofluoroskopie), therapeutische Strategien und interdisziplinäre Zusammenarbeit im Dysphagiemanagement werden praxisnah und anhand konkreter Fallbeispiele vermittelt.
Dabei liegt der Fokus nicht nur auf dem medizinisch-technischen Aspekt, sondern auch auf einer empathischen, ressourcenorientierten Begleitung der Betroffenen – mit dem Ziel, Lebensqualität zu erhalten oder zurückzugewinnen.
Seminarinhalte
- Onkologisches Hintergrundwissen (Ursachen und Vorkommen von KHT; aktuelle Thera-piemöglichkeiten bei Kopf-Hals-Tumoren)
- Dysphagien bei Kopf-Hals-Tumoren (Ursachen, Vorkommen, Folgen)
- Rolle der Dysphagietherapeut:innen vor, während und nach Tumortherapie
- Bildgebende Diagnostik: FEES und Videofluoroskopie im onkologischen Kontext
- Evidenzbasierte Therapieansätze und Interventionen
- Fallbesprechungen und klinische Entscheidungsfindung
- Bedeutung der interprofessionellen Zusammenarbeit
- Umgang mit therapiebedingten Nebenwirkungen (z. B. Fibrosen, Xerostomie, Trismus,…)
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