Professionelle Distanz im Umgang mit PatientInnen, Eltern und Angehörigen

Selbstfürsorge und Stressreduktion

Zeiten:
08. Dezember 2025
11:00 bis 18:00 Uhr
09. Dezember 2025
9:00 bis 16:30 Uhr
UE:
8
Unterrichtseinheiten
Ort:
Online-Fortbildung
Gebühr:
295,00 €
Punkte:
8
Fortbildungspunkte
Für:
Logopädie

Beschreibung

Die Geschichte manch einer Patientin ist äußerst belastend, das Leiden eines anderen Patienten geht auch zuhause noch im Kopf herum. Manch ein Patient schafft es, die eigenen emotionalen Akkus innerhalb einer Stunde auf „Null“ zu bringen, eine andere Patientin hinterlässt ein Gefühl von Leere oder Angestrengtheit. Ausbleibende oder sehr geringe Therapieerfolge bringen ins fortwährende Nachdenken und Grübeln – über den Feierabend hinaus. Engagement, emotionale Beteiligung, empathisches Mitschwingen sind in einer therapeutischen Beziehung sinnvoll und erwünscht. Doch es gibt auch ein Zuviel und ein „Zu-Dicht“. Welche Distanz ist für mich genau richtig? Und wie komme ich dort hin? Wie kann ich mich vor Verausgabung schützen und mir meine Leistungsfähigkeit erhalten? Seminarinhalte:- Erkennen von persönlichen emotionalen Stressauslösern- Trennen von Auftrag, Aufgabe, Rolle und Person- Erkennen und Akzeptieren eigener Grenzen und Möglichkeiten – Wie viel Distanz ist wünschenswert?- Techniken zur Wahrung von professioneller Distanz- Regulieren von Stress und von Körperspannung – Übungen, Refresher – Emotionen sinnvoll bearbeiten – innere Haltung, Herangehensweise modifizieren

Die Teilnehmenden lernen individuelle Stressauslöser kennen und erkennen übermäßige emotionale Beteiligung in therapeutischen Beziehungen rechtzeitig. Sie haben eine Vorstellung einer individuell stimmigen, günstigen Distanz zu ihrem professionellen Tun. Sie gestalten therapeutische Beziehungen sowohl empathisch als auch selbstfürsorgend. Sie kennen Mittel und Techniken, Stress zu reduzieren, und emotionale und körperliche Akkus aufzufüllen. Neue Ideen zu einer günstigen inneren Herangehensweise konnten entwickelt werden. Die TeilnehmerInnen fühlen sich dauerhaft wohler und leistungsfähiger in ihrem Arbeitsalltag.

Ariane Hodeige

Dozent:in