Desensibilisierungsinterventionen und Modifikationstechnik

Jugendliche und Erwachsene

Redefluss

Zeiten:
28. November 2025
09:00 bis 17:00 Uhr
29. November 2025
09:00 bis 17:00 Uhr
UE:
16
Unterrichtseinheiten
Ort:
Präsenz-Fortbildung in Köln
Gebühr:
300,00 €
Punkte:
16
Fortbildungspunkte
Für:
Logopädie

Beschreibung

Der Erfolg der Stottertherapie wird maßgeblich bestimmt durch die Fähigkeit des Stotternden, sich zu einem selbstbewussten Stotterer zu entwickeln. Ein/e KlientIn, der nicht lernt, weitgehend gelassen und angstfrei zu stottern, kann nicht dauerhaft und umfassend sein Sprechen durch Techniken verflüssigen. Deshalb kommt der Desensibilisierung die Schlüsselrolle in der Non-Avoidance-Therapie zu.

In diesem Seminar werden unterschiedliche Verfahren und Interventionen dargestellt und eingeübt, die sich in einer professionellen Desensibilisierung bewährt haben. Für die Modifikation ist es wichtig, dass ein/e KlientIn Vertrauen in die Blocklösetechniken hat. Daher werden in diesem Seminar die Blocklösetechniken nach Van Riper, Sheehan und dem SSMP vermittelt und ein Verfahren der Fehleranalyse eingeführt, um KlientInnen den erfolgreichen Einsatz der Modifikationstechniken zu vermitteln.

Inhalte des Seminars:

– Konfrontationsdesensibilisierung bei echtem Stottern und bei Pseudostottern

– Veränderung kognitiver Konstrukte (de Shazer, systemische Interventionen, RET-Interventionen)

– Desensibilisierungsarbeit mit „surveys“ und „advertising“

– physiologische Grundlagen der Blockierung („spasm“) im Stottern und Anforderungen an „block modification“-Techniken

– Darstellung und Einübung der Modifikationstechniken des SSMP-Therapieansatzes (prolongation-pullout-negative practice-cancellation)

– Erweiterung der Therapieeffizienz durch therapeutenunabhängige Übungsformen

Hartmut Zückner

Dozent:in

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Olpener Str. 59
51103 Köln
Deutschland

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