„Komm und gebärde mit mir!“ Lautsprachunterstützenden Gebärden (LUG) in der Kommunikations-und Sprachförderung
Lautsprachunterstützenden Gebärden (LUG) in der Kommunikations-und Sprachförderung
Hörstörungen
- Zeiten:
-
21. November 2025
14:00 bis 19:00 Uhr -
22. November 2025
9:00 bis 16:30 Uhr - UE:
-
14
Unterrichtseinheiten - Ort:
- Präsenz-Fortbildung in Bielefeld
- Gebühr:
- 340,00 €
- Punkte:
-
14
Fortbildungspunkte - TN:
-
20
Teilnehmer:innen - Für:
- Logopädie
- Von:
-
LOgoBEDA Seminare
Melanie Fleege
- Mit:
Birgit Appelbaum
Beschreibung
Kurzeinführung in die Unterstützte Kommunikation (UK)
Überblick über Gebärdensprachsysteme/ Gebärdenmodelle/
Handzeichen in Deutschland Kommunikative und sprachliche Voraussetzungen für die Arbeit mit Gebärden
Zielgruppen im Umgang mit Gebärden
Zur Auswahl einer geeigneten Gebärdensammlung
Zur Auswahl eines geeigneten Vokabulars
Praktisches Erarbeiten eines (kleinen, alltagstauglichen) Gebärdenwortschatzes
Fallbeispiel(e)
Elternarbeit
ggf. Implementierung von Gebärden in Institutionen – und wie!?
Nicht und/ oder wenig sprechende Menschen haben oft einen langen Weg hinter sich, bis ihnen Möglichkeiten zur Kommunikation und ggf. auch zur Lautsprache aufgezeigt werden können. Unterstützte
Kommunikation (hier: Gebärden) sind dabei eine mögliche und sehr gute Option.
In der Veranstaltung soll daher in Theorie und Praxis gezeigt werden, dass die DGS (Deutsche Gebärdensprache), LBG (Lautsprachbegleitende Gebärden), LUG (Lautsprachunterstützende Gebärden) sowie Taktile Gebärden nicht oder kaum sprechenden Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit unterschiedlichen Besonderheiten helfen können, sich mit ihren Wünschen/ Gedanken etc. einzubringen. Dabei spielt anfangs die Auswahl des richtigen Gebärdenvokabulars eine entscheidende Rolle, aber auch das eigene Können und das spezifische Wissen des (professionellen und/ oder familiären) Umfeldes im Umgang mit Gebärden.
Es wird ein kleiner, alltagstauglicher Gebärdenwortschatz (LUG) erarbeitet, aber auch versucht, Kriterien für eine möglichst individuell abgestimmte Vorgehensweise in Absprache mit dem Umfeld zu erarbeiten.
Fragen und Wünsche der Teilnehmer:innen sind willkommen und können bei Bedarf der Referentin auch im Vorfeld zugemailt werden.