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Semantisch-lexikalische Störungen im Patholinguistischen Ansatz (PLAN)

Diagnostikaspekte und Therapie

Diagnostik und Befundung, Kindersprache, Sprachentwicklungsstörung (SES), Sprachentwicklungsverzögerung (SEV), Therapiemethoden

Zeiten:
27. April 2023
16:00 bis 19:00 Uhr
28. April 2023
15:00 bis 19:00 Uhr
29. April 2023
08:30 bis 16:00 Uhr
UE:
16
Unterrichtseinheiten
Ort:
Online
Gebühr:
295 €
Punkte:
8
Fortbildungspunkte
Für:
Logopädie

Beschreibung

Ziel der Veranstaltung ist es, den Teilnehmerinnen die Kompetenzen zu vermitteln, mit denen individuelle sprachsystematische Therapieziele bei semantisch-lexikalischen Störungen hergeleitet und in der Praxis umgesetzt werden können.

Zunächst werden in einem kurzen Überblick die wichtigsten Erwerbsschritte in der semantisch-lexikalischen Entwicklung sowie die für die Veranstaltung nötigen linguistischen Grundlagen besprochen. Die unterschiedlichen Ausprägungen semantisch-lexikalischer Störungen werden genauer besprochen. Anschließend werden ausgewählte Testverfahren zur Überprüfung semantisch-lexikalischer Fähigkeiten vorgestellt. Der Fokus liegt hierbei auf der Auswertung und Interpretation der Testergebnisse und einer sinnvollen Therapieableitung.

Schwerpunkt der Veranstaltung soll die fachpraktische Umsetzung der Therapieziele im PLAN sein: Der Aufbau eines altersentsprechenden Wortschatzes für unterschiedliche Wortarten, eine stabile Speicherung von Wörtern sowie eine angemessene Strukturierung des mentalen Lexikons. Den theoretischen Hintergrund für die Therapie bildet der Patholinguistische Therapieansatz (Siegmüller & Kauschke, 2006, 2017). Die Therapiebereiche und darin enthaltenen Übungsbereiche werden vorgestellt, mit Fallbeispielen und Therapiesequenzen verdeutlicht und durch therapeutische Umsetzungsideen vertieft. Die „Materialien zur Therapie nach dem Patholinguistischen Ansatz: Lexikon und Semantik“ (Kauschke & Siegmüller (Hrsg.), 2016) werden dazu vorgestellt und genutzt. Grundkenntnisse zum Patholinguistischen Ansatz sind empfehlenswert, da der Schwerpunkt nicht auf der Vermittlung theoretischen Basiswissens, sondern auf der praktischen Umsetzung im therapeutischen Alltag liegen soll.

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