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Nichtsymbolische und vorsymbolische Kommunikation
Kommunikationstraining, Angrenzende Bereiche (Ergotherapie)
- Start:
- 13. November 2020
14:00 Uhr - Ende:
- 14. November 2020
15:00 Uhr - Ort:
- Dresden
- Gebühr:
- 160 €
- Punkte:
- 12
Fortbildungspunkte - TN:
- 30
Teilnehmer:innen - Für:
- Logopädie, Ergotherapie
- Von:
- Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation e.V.
Britta Grosch und Aliki Nalbantis
Beschreibung
Nichtsymbolische und vorsymbolische Kommunikation
Zeiten
Freitag 13.11.2020, 14-18 Uhr
Sonnabend 14.11.2020, 9-15 Uhr
Inhalt
Menschen mit schweren kognitiven Beeinträchtigungen, insbesondere mit zusätzlichen Beeinträchtigungen wie Autismus oder kombinierte Hörsehbehinderung, haben oft kein Symbolverständnis. Sie wissen nicht, dass man durch Zeigen auf Bildsymbole oder durch Äußern von Lauten oder Gebärden anderen etwas mitteilen kann, und auch nicht, dass andere Menschen ihnen durch solche Handlungen etwas mitteilen wollen. Es werden Möglichkeiten und Grenzen verschiedener Methoden vorgestellt, mit denen die Kommunikation mit diesen Menschen erleichtert werden kann: lerntheoretisch basierte Verfahren (z. B. Bezugsobjekte); entwicklungsorientierter Verfahren (z. B. Aufbau früher dialogischer Kompetenzen); Verfahren zur Stärkung des geteilten Hintergrundwissens (z. B. Ichbuch); Qualifikation der Gesprächspartner (z. B. COPC). Das Einbringen eigener Fälle und Fragestellungen während der Veranstaltung ist erwünscht. Diese kann sowohl während der Veranstaltung als auch im Vorfeld durch Übersendung entsprechender Informationen an die Referentinnen (abober@rz-online.de) erfolgen.
Referentinnen
Dr. Allmuth Bober ist Psychologin (Diplom) und Sonderpädagogin (M.Sc.; Studiengang Kommunikation mit Menschen mit angeborener Taubblindheit). Seit 2020 im Ruhestand, davor Koordinatorin für Unterstützte Kommunikation in der Stiftung Scheuern in Rheinland-Pfalz und Referentin beim Lehrgang Unterstützte Kommunikation.
Lucia Bober ist Psychologin (B.Sc.) arbeitet seit 2014 im Familienunterstützenden Dienst der Stiftung Scheuern. Sie absolviert derzeit den Masterstudiengang Psychologie an der Fernuniversität Hagen und die Weiterbildungsreihe zum TEACCH®-Ansatz bei der Lebenshilfe Rheinland-Pfalz. Als zertifizierte Reittherapeutin (Equi-Motion) führt sie seit zwei Jahren Reittherapie für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung und/oder Autismus durch, unter anderem in Kombination mit Methoden Unterstützter Kommunikation.
Abstands- und Hygieneregeln
Der Veranstaltungsraum ist groß genug, um den vorgeschrieben Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Die zum Termin gültigen Hygienevorschriften werden umgesetzt.