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ONLINE-KURZ-SEMINAR: Dysphagie - Diagnostik und Therapie im Praxisalltag

Schluckstörung - Dysphagie

Start:
12. September 2020
9:00 Uhr bis 15:30 Uhr
Ort:
Online
Gebühr:
75 €
Punkte:
5
Fortbildungspunkte
TN:
10
Teilnehmer:innen
Für:
Logopädie
Von:
KiST-Hannover
Ralf von der Heide
Mit:
Sascha Inderwisch

Beschreibung

ONLINE-KURZ-SEMINAR: Dysphagie - Diagnostik und Therapie im Praxisalltag

Die Behandlung neurogener Dysphagien geht mit einer hohen Verantwortung der Therapierenden einher und stellt Therapierende im Praxisalltag oftmals vor Herausforderungen, zu denen es im Lehrbuch keine Antworten gibt.

So sind in der Theorie ersichtlich erscheinende Vorgehensweisen für den Behandlungserfolg, wie z.B. das Erfordernis der Compliance von PatientInnen und Angehörigen, sowie der interdisziplinäre Austausch mit Pflegenden und ÄrztInnen, im vielfältigen Praxisalltag nicht immer zufriedenstellend umsetzbar.

In der Praxis tätige Logopädinnen und Logopäden sind im Rahmen von Haus- und Heimbesuchen oftmals mit Situationen konfrontiert, in denen sie ohne die Grundlage einer bildgebenden Diagnostik (FEES, VFS), eine aussagekräftige Entscheidung zur Schluckfähigkeit der Betroffenen treffen und einen entsprechenden Befund formulieren sollen. Auch finden sich Therapierende oftmals in Situationen wieder, in denen die in der Therapie empfohlenen Maßnahmen außerhalb des Therapiesettings nicht immer umgesetzt werden (können).

Dieses Kurz-Seminar will Lösungen für die genannten Herausforderungen mit den Teilnehmenden diskutieren und Anregungen zu deren Bewältigung geben.

Seminarablauf / Inhalte Vormittag (Zeitumfang 3 Unterrichtseinheiten):
Nach einem Basisstreifzug über die Physiologischen Grundlagen des Schluckaktes und der Pathophysiologie einer Dysphagie, werden der Aspirationsschnelltest und
die klinische Schluckuntersuchung vorgestellt, auf deren Grundlage Anregungen für die Verschriftlichung eines aussagekräftigen Befundes geben werden.

Seminarablauf / Inhalte Nachmittag
(Zeitumfang 2 Unterrichtseinheiten):
Basisstreifzug zu verschiedenen Ansätzen mit besonderem Blick auf die Funktionelle-Dysphagie-Therapie (FDT). Vorstellung einer Übungssammlung zur
Behandlung der Leitsymptome einer Dysphagie mit Anregungen für die praktische Umsetzung.
Thematisiert wird überdies die Absicherung für die (Nicht-)Einhaltung von Kost- und Schluckempfehlungen auf Grundlage der Funktionellen-Dysphagie-Therapie (FDT).

Zielgruppe/Voraussetzungen
Das Seminar richtet sich an Therapierende, die bereits über grundlegendes Wissen und Erfahrungen in der Behandlung neurogener Dysphagien verfügen, Inhalte auffrischen und Wiederholen wollen und sich im Praxisalltag mit den obig geschilderten Herausforderungen konfrontiert sehen.

Ort:Online per „Zoom-Meeting“
Termin:Samstag, 12. September 2020
Zeiten:9:00 – 12:35 Uhr (3 Unterrichtseinheiten)
und 14:00 – 15:35 Uhr (2 Unterrichtseinheiten)
Fortbildungspunkte:5 (Die Vergabe von Fortbildungspunkten erfolgt vorläufig, da bisher eine Zulassung von Online-Fortibldungen durch die Krankenkassen noch nicht erfolgt ist).
Kosten:75,00 Euro
Max. Teilnehmerzahl10

Die Fortbildung erfolgt ausschließlich online per „Zoom-Meeting“. Sollten Sie Fragen zur technischen Durchführung haben, wenden Sie sich gern an uns.

Das Skript zur Fortbilung erhalten Sie einige Tage vor der Fortbildung als pdf-Datei per E-Mai.

WEITERE INFOS UND ANMELDUNG unter www.kist-hannover.de

Sascha Inderwisch schloss seine Ausbildung zum Logopäden 2009 an der Lehranstalt für Logopädie in Rheine ab. Anschließend war er bis 2012 als Logopäde in einem ambulanten Therapiezentrum für Kinder und Erwachsene in Augsburg tätig. Ab 2012 arbeitete Sascha Inderwisch in verschiedenen Praxen und klinischen Einrichtungen u.a. in der Abteilung für Physikalische Frührehabilitation im Städtischen Klinikum München-Bogenhausen (2012-2013) und im Konsildienst der Stroke-Unit im Stadtkrankenhaus Schwabach (2016-2019) mit den Schwerpunkten Dysphagie und TK-Management.

Sascha Inderwisch ist Dozent für das Fach „Laryngektomie“ an der Berufsfachschule für Logopädie in Ulm (IB) und absolvierte berufbegleitend das Bachelorstudium der „Medizinalfachberufe“ (FH-Nordhessen) und das Masterstudium „Erwachsenenbildung“ (TU Kaiserslautern).

Von 2014 bis 2020 war er primär als Lehrlogopäde (Unterricht und Supervision) an der Berufsfachschule für Logopädie in Fürth für die Fachbereiche „Redeflussstörungen“ und „Dysphagie“, und zuletzt an der Staatlichen Berufsfachschule für Logopädie am Klinikum der Universität München für den Fachbereich „Neurologische Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen“ tätig.

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30519 Hannover

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