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Förderdiagnostik im inklusiven Kontext

Coaching, Kindersprache, Organisation

Start:
16. Mai 2020
9:30 Uhr bis 18:00 Uhr
Ort:
Dortmund
Gebühr:
363 €
Punkte:
9
Fortbildungspunkte
TN:
20
Teilnehmer:innen
Für:
Logopädie

Beschreibung

Förderdiagnostik im inklusiven Kontext

Förderdiagnostik im inklusiven Kontext – Wie gelingt es unter den aktuellen Bedingungen?

In der inklusiven schulischen Praxis stellt sich insbesondere das Problem, erschwerte Zugänge bei Kindern im Bildungsprozess zu erkennen und Unterstützungsmaßnahmen umzusetzen, ohne zu etikettieren und zu stigmatisieren. Dabei besteht die Gefahr, dass vor allem Schülerinnen und Schüler mit sprachlich-kommunikativen Beeinträchtigungen mit ihren Problemlagen nicht identifiziert werden, da sich oft auf der expressiven sprachlichen Oberfläche keine Auffälligkeiten zeigen. Zudem bleiben die Auswirkungen von Sprachentwicklungsstörungen beispielsweise auf den Schriftspracherwerb oder auf mathematische Bearbeitungsfähigkeiten häufig unerkannt.

Vor diesem Hintergrund wird in dieser Fortbildungsveranstaltung zunächst auf die Problemstellung der Diagnostik in der inklusiven Schule eingegangen. Im Schwerpunkt des Seminars stehen ausgewählte Überprüfungsverfahren im Bereich Sprache und Kommunikation. Die Teilnehmenden erhalten einen strukturierten Überblick zu diagnostischen Inventaren, um phonetisch-phonologische, semantisch-lexikalische, morphologisch-syntaktische und pragmatisch-kommunikative Fähigkeiten von Kindern wie auch Vorläuferfähigkeiten zum Schriftspracherwerb und Mehrsprachigkeitsverläufe beurteilen zu können. Ebenfalls werden Zusammenhänge sprachlich-kommunikativer Störungen zu anderen primären Beeinträchtigungen in den Blick genommen. Außerdem werden diagnostische Settings im Hinblick auf Ökonomie bzw. Effektivität diskutiert und Lösungen erarbeitet.

Im Seminar werden abschließend Ableitungen für die spezifische Förderplanung hergestellt und Möglichkeiten zur Evaluation sprachlich-kommunikativer Lernprozesse erörtert. Die Teilnehmenden erhalten in der Veranstaltung die Gelegenheit, die theoretischen Impulse an konkreten diagnostischen Materialien zu erproben und Perspektiven für die eigene Praxis zu entwickeln.

Das Seminar bezieht sich inhaltlich auf die Arbeit mit Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren.

Zielgruppe:

Lehrer*innen für Sonderpädagogik aller Fachrichtungen; Grundschullehrkräfte; Studierende

Veranstaltungstermin:Samstag, 16.05.2020 von 09:30 bis 18:00 Uhr
Anmeldungsschluss:17. April 2020
Teilnahmegebühr inklusive Verpflegung:
Mitglieder der dgs Landesgruppe Westfalen-Lippe320,00 €
Studierende/LAA der dgs-Landesgruppe Westfalen-Lippe288,00 €
dgs-Mitglieder330,00 €
Studierende/LAA297,00 €
Nichtmitglieder363,00 €
Studierende/LAA Nichtmitglieder326,00 €

Veranstaltungsort

Ibis-Hotel Dortmund-West
Sorbenweg 2
44149 Dortmund
Deutschland
dgs-doppelpunkt
c/o Birgit Westenhoff
Poststraße 61
49477 Ibbenbüren

05451-15461