Untersuchungsgang und Muskeltests
Handrehabilitation - Ausbildung - 2. Baustein, auch unabhängig buchbar
Handtherapie
- Zeiten:
-
22. Juni 2027
07:00 bis 18:00 Uhr -
23. Juni 2027
08:30 bis 18:00 Uhr -
24. Juni 2027
08:30 bis 18:00 Uhr -
25. Juni 2027
08:30 bis 16:30 Uhr - UE:
-
38
Unterrichtseinheiten - Ort:
- Präsenz-Fortbildung in Essen
- Gebühr:
- 840,00 €
- Punkte:
-
38
Fortbildungspunkte - TN:
-
20
Teilnehmer:innen - Für:
- Ergotherapie
- Von:
-
ZiFF-GmbH
Uli Masuhr
- Mit:
- TMThomas Mummert
Beschreibung
Ein strukturierter Untersuchungsgang ist die Grundlage jeder fundierten handrehabilitativen Therapie. Dieser Kurs vermittelt Sicherheit in Analyse, Testung und Befund der oberen Extremität.
Im Mittelpunkt steht die strukturierte therapeutische Erstanalyse der oberen Extremität.
Kursfokus & Inhalte:
- Einen strukturierten Untersuchungsgang der oberen Extremität sicher aufbauen und anwenden.
- Therapeutische Erstanalyse fundiert durchführen und klinisch relevante Befunde ableiten.
- Strukturen an Arm und Schultergürtel palpatorisch sicher erfassen und funktionell einordnen.
- Biomechanisches Alignment analysieren und therapeutisch bewerten.
- Muskeltests, Mobilitäts- und Funktionsprüfungen gezielt auswählen und korrekt durchführen.
- Befundergebnisse differenziert interpretieren und für die weitere Therapieplanung nutzen.
Der Kurs legt den Schwerpunkt auf die systematische Untersuchung der oberen Extremität als Basis jeder handrehabilitativen Intervention. Teilnehmende erarbeiten einen klar strukturierten Untersuchungsgang, der Anamnese, Inspektion, Palpation und funktionelle Testverfahren sinnvoll miteinander verbindet.
Ein zentrales Element ist die sichere Anwendung der Neutral-Null-Durchgangsmethode sowie die differenzierte Beurteilung von Muskelverkürzungen, Kraftdefiziten und Hypermobilitäten. Ergänzend werden spezifische Testverfahren für Schultergürtel, Arm und Hand praktisch durchgeführt und eingeordnet. Ziel ist es, Befunde fachlich sauber zu erheben, zu dokumentieren und therapeutisch weiterzuverwenden.
Kursinhalte im Überblick:
- Ergotherapeutische Funktionsanalyse
- Anamnesen, Inspektionen, Palpationen
- Neutral-Null-Durchgangsmethode obere Extremität
- Verkürzungs-, Kraft- und Hypermobilitätstests
- Postisometrische Relaxationen – PIR.
Für wen ist dieser Kursbaustein geeignet?
Der Kurs richtet sich an therapeutische Fachpersonen in der Handrehabilitation, die ihre Kompetenz im Untersuchungsgang und in der Befunderhebung der oberen Extremität vertiefen möchten.
Welche Schwerpunkte setzt der Kurs?
Im Fokus stehen der strukturierte Untersuchungsgang, Muskeltests, Palpationstechniken sowie die sichere Anwendung standardisierter Mess- und Testverfahren.
Welche Vorkenntnisse werden vorausgesetzt?
Es werden keine besonderen Vorkenntnisse vorausgesetzt. Grundkenntnisse in der therapeutischen Arbeit mit der oberen Extremität sind hilfreich, werden im Kurs jedoch strukturiert aufgegriffen und eingeordnet. Lesen Sie sich bitte bis zum Beginn des Kurses in folgende Literatur ein: Muskelfunktion: Prüfung und klinische Bedeutung von Karin Wieben und Bernd Falkenberg (ISBN-13: 978-3137427063).